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Wie alles begann….

Vor 9 Jahren saß ich in unserem Gästezimmer und versuchte herauszufinden, wie die Spiegelreflexkamera, die ich ein paar Tage vorher gekauft hatte, eigentlich funktioniert.
Emmy und Luke waren dafür meine liebsten Testobjekte, schließlich hatte ich diese Kamera auch deswegen gekauft: um die beiden schöner und besser fotografieren zu können. Das war alles, was ich von meiner ersten Spiegelreflexkamera wollte.
Kein Gedanke daran, damit auch mal andere Hunde zu fotografieren, geschweige denn damit einmal Geld zu verdienen. Ich hatte meine sichere und gut bezahlte Anstellung als Versicherungskauffrau und ging gerne zur Arbeit, das reichte mir.
Und dann ist heute vor 8 Jahren beim Testen der Kamera dieses Bild von Luke entstanden und ich weiß es wirklich noch wie heute, dass ich es regelrecht gefeiert habe, als ich es auf meinem kleinen Kameradisplay gesehen habe.
Mit diesem Bild kam zum ersten Mal der Gedanke „So was würde ich gerne auch mal für fremde Hunde machen…“. Es hat in Sekundenbruchteilen so viel losgelöst, so viel ausgelöst.
Dieses Bild entstand, ohne, dass ich die Technik verstand, weder die von meiner Kamera, noch hatte ich je was mit Bildbearbeitung zu tun (bis auf die tollen, ollen Instagramfilter, die es damals gab). Es würde heute anders aussehen und doch sehr ähnlich. Es hat sich so viel verändert und dennoch irgendwie so wenig.
Ich bin mir sicher, selbst wenn ihr dieses Bild von Luke noch nicht kennt, würdet ihr überlegen, ob es von der Lizbeth sein könnte.
Mit diesem Bild, mit einem der ersten Bilder überhaupt mit einer Spiegelreflexkamera, hatte ich meinen Stil gefunden und ihn dennoch noch so lange gesucht. Ich hatte es erst Jahre später erkannt.
Heute verdiene ich mein Geld damit, solche Bilder von fremden Hunden zu machen. Genau solche.
Denn nur 7 Monate nach diesem Bild habe ich mein erstes Studio eröffnet. Mein erstes schnuckeliges 25qm-Studio. 2 Jahre später fand ich durch Zufall mein Traum-Studio, in dem ich heute noch fotografiere.
Die Fliege hängt noch immer in meinem Studio und wurde auch schon von anderen Hunden stolz für ein paar Bilder getragen.

In den letzten 8 Jahren ist so viel passiert. Die Fotografie, mit der ich aus einer Laune heraus begann, ist heute mein Leben und zu einem Beruf geworden, den ich mir niemals erträumt hätte und der doch so sehr zu mir passt, wie kein anderer.

Und obwohl ich stolz bin auf all das, was ich die letzten Jahre erreichen konnte mit Hilfe meiner Familie, meiner Freunden, aber auch meiner Kunden, die Hilfe derer, die mir hier folgen und ich sooooo dankbar dafür bin, wo ich heute stehe und das Gefühl habe, es kann eigentlich gar nicht besser werden, wird es in diesem Jahr eine Veränderung geben.
Lizbeth Hundefotografie wurde von Beginn an von meinem Gefühl geleitet, nie von der Vernunft. Vielleicht ist Lizbeth Hundefotografie dadurch zu so einer Herzenssache geworden.
Und als sich mir an Weihnachten eine Möglichkeit eröffnete, von der ich zwar erst nicht wusste, ob ich sie ergreifen soll, ob mir das (finanzielle) Risiko zu groß ist, habe ich sie doch ergriffen. Weil mein Herz ganz laut JAAAAA schrie. 
Und bei Lizbeth siegt Herz immer über Kopf.
Welche Veränderung es geben wird, davon erzähle ich euch morgen.
Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf eure Reaktion…

Heute schaue ich mir noch eine Weile dieses Bild an und erinnere mich an die Gefühle von damals, als es entstanden ist.
Ich würde der Julia von damals gerne danken, dafür, dass sie plötzlich diesen Traum hatte und ihn allen Widrigkeiten zum Trotz so verbissen verfolgt hat. Dass sie so mutig war, ihr Herz entscheiden zu lassen, intuitiv richtige Entscheidungen getroffen hat und dass sie die Stärke hatte, durchzuhalten, obwohl es manchmal so schlecht aussah, manchmal so schwierig war.
Ich bin heute nicht mehr so mutig, wie damals. Die letzten Jahre haben mich verändert und doch… an der Entscheidung, die ich vor ein paar Tagen getroffen habe, habe ich gemerkt: es gibt sie noch, diese Julia, die mutig genug ist, ihr Herz entscheiden zu lassen.

Danke, dass ihr diesen Weg mit mir geht. Manche schon so viele Jahre, manche erst seit kurzem. Ich bin froh um jeden von euch, der mich auf meiner Reise begleitet! ❤️

Luke (2014) ❤️

Die Welt steht Kopf

Es gibt Tage da vermischt sich oben und unten, Himmel und Erde, Wasser und Wolken. Ein klarer Horizont ist nicht erkennbar.Dann trubelt man zwischen den

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