Regenbogenhunde

Es gibt viele unter euch, die wissen wie es ist, einen Seelenhund gehen zu lassen.

Die den Moment kennen, in dem man Abschied nehmen muss von einem Hund, der so viel mehr ist, als ein Begleiter.

Die den Schmerz kennen, diesen unerträglichen Schmerz, von dem man denkt, er wird niemals aufhören.

Die das Gefühl haben, sich zwischen zwei Welten zu befinden: Die, die stillsteht, seit dem Tag des Abschieds und die, die sich seit dem rücksichtslos und erbarmungslos einfach weiterdreht.

Die spüren, dass ein Teil von ihnen mitgegangen ist, die unvollständig zurückbleiben, die nie mehr die Person sein werden, wie vor diesem Moment.

Die wissen, dass alles, was von nun an bleibt die Erinnerungen sind. Die Erinnerungen an diesen ganz besonderen Lieblingshund. Die irgendwann nicht mehr schmerzhaft sind, sondern auffangen, trösten, Halt geben. Die einem das Lächeln zurückbringen, wenn man ihn plötzlich wieder spürt, sein nasses Fell riecht und ihn wedelnd vor sich sieht.

Die Erinnerungen tragen dich und halten dich, wenn du denkst, alles verloren zu haben.

Einige von euch haben Angst vor dem Tag, an dem sie Abschied nehmen müssen. In vielen meiner Shootings sprechen wir genau darüber: Über diese Angst, die oft schon da ist, lange bevor der Hund alt oder krank ist.

Viele Frauchen und Herrchen die mich besuchen, empfinden es wie ich: Bilder sind eine besondere Form der Erinnerung. Sie halten fest, was ist: dieser eine Hund, sein Blick, diese tiefe Verbindung und sorgen dafür, dass all das bleibt, wenn der Hund irgendwann geht.

Doch nicht alle haben die Möglichkeit, solche Bilder in Ruhe machen zu lassen, solange noch Zeit ist.

Denn manchmal rennt sie.

Manchmal wird sie plötzlich sehr knapp.

Wenn die Zeit endlich wird...

Vor einigen Jahren habe ich über einen längeren Zeitpunkt fast täglich einen Mann und seinen Hund auf ihrer morgendlichen Gassi-Runde gesehen.

Im Laufe dieser Zeit wurde der Hund älter, schwächer, langsamer. Irgendwann war klar… diesen beiden bleibt nicht mehr viel Zeit.

Ich habe lange überlegt, ob ich den Mann ansprechen soll. Ob ich ihm anbieten darf, noch einmal Bilder von seinem Hund zu machen. Von ihnen gemeinsam.

Ich habe mich nicht getraut.

Und irgendwann habe ich sie morgens nicht mehr gesehen…

Diese Begegnung hat mich nicht losgelassen. Und aus diesem Gefühl heraus sind meine Regenbogenshootings entstanden.

Lizbeths Regenbogenshootings

Diese Shootings sind ein Angebot für Menschen, dass die Zeit mir ihrem Seelenhund begrenzt ist und die spüren, dass nicht mehr viel Zeit bleibt.

Bei meinen Regenbogenshootings geht es nicht um „letzte Bilder“, sondern darum, das festzuhalten, was jetzt noch da ist: dieser einzigartige Charakter, der Blick, die tiefe Verbindung.

Und das ganz ruhig, ohne Druck, in dem Tempo, das der Hund vorgibt.

Auf dieser Seite kannst du Regenbogenhunde kennenlernen, die ich begleiten durfte: Hunde, die ich bei einem Regenbogenshooting getroffen habe, aber auch Hunde, die mich einst für ein „normales“ Shooting besucht haben und erst später zu einem Regenbogenhund wurden. Du kannst hier ihre ganz besonderen Geschichten und ihre hoffnungsvollen Sichten auf das Leben und den Tod lesen.

Wenn du selbst einen Hund hast, bei dem der Abschied näher rückt, bei dem du spürst, dass euch nicht viel Zeit bleibt und du dir solche in Shooting für ihn und euch wünschst, dann melde dich jederzeit bei mir. Ich werde mir kurzfristig Zeit für euch nehmen.

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