Lizbeth und ihr Rudel

Hey, darf ich mich vorstellen?
Ich bin Lizbeth, die Lieblingsfotografin deines Hundes!

Lizbeth

Jap, das bin ich: Lizbeth. Und ich bin das perfekte Beispiel dafür, dass es manchmal wenig Sinn macht, Pläne zu schmieden.

Du kennst sicher diese Erfolgsgeschichten: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Bei mir war es eher: Von der Versicherungskauffrau zur Hundefotografin – in 7 Monaten. Millionärin bin ich damit nicht geworden, aber ich bin jeden Tag von Lieblingshunden umgeben. Und das ist mindestens genauso gut!

Wieso ich mir so sicher bin, dass ich die Lieblingsfotografin deines Hundes bin?

Weil ich seit über 10 Jahren Hunde und ihre Menschen fotografiere – und sehe, wie viel Spaß die Hunde beim Shooting haben.

Ich bin mir sicher: Wenn dein Hund sprechen oder tippen könnte, hätte er längst ein Shooting bei mir gebucht. Und ich hoffe, dass du beim Stöbern auf meiner Seite feststellst, dass ich auch deine Lieblingsfotografin für deinen Lieblingshund bin.

Von Julia zu Lizbeth - und von Versicherungen zur Fotografie

Mein „richtiger“ Name ist übrigens Julia Elisabeth – daher auch der Name Lizbeth. Falls dir das nicht schon mein Hund Patch verraten hat.

Ich bin:

Hundemutti von Luke (Galgo-Mix, 13), Patch (Galgo, 8), Nico (Galgo, ca. 11) und Ori (Galgo, 3) und im Herzen immer noch Mutti von Emmy (Magyar Vizsla-Mix, die ich 2024 mit 15 Jahren gehen lassen musste)

Ehefrau von Oli – dem besten Herrchen, das ich und meine Lieblingshunde uns vorstellen können

Und nein, ich bin keine gelernte Fotografin. Ich bin eine gelernte Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit dem Schwerpunkt Versicherungen.

Klingt trocken? War es auch. Aber ich habe den Job trotzdem gern gemacht – bis eine Kollegin mich fragte: „Ist das der Beruf, den du bis zur Rente machen willst?

Meine spontane Antwort:

„Klar… Ja… Also… Nee… Auf keinen Fall!“

Wie mich meine Hunde zur Fotografie geführt haben

Da wartet noch mehr auf mich als diese Beschäftigung. Etwas, das mich ausfüllt, das ich bin, mit dem ich anderen Menschen etwas geben kann, eine Freude machen kann und vielleicht auch ein bisschen was von mir in der Welt herumstreuen kann. Dass ich genau das nicht suchen muss, sondern es mich ganz schnell finden würde, damit hatte ich nicht gerechnet.

Der Wendepunkt kam mit meinen Hunden. Emmy zeigte mir, wie sehr mein Herz für Hunde schlägt. Und als Luke einzog, war ich nur noch damit beschäftigt, Tausende Handyfotos von den beiden zu machen.

Bis ich mir dachte: „Vielleicht sollte ich das mal „richtig“ machen.“

Also kaufte ich mir im Januar 2014 meine erste Spiegelreflexkamera.

Ab da hat mich die Hundefotografie gepackt und mich nicht mehr losgelassen.

Das Bild hier? Eines der allerersten Bilder von Luke.

Ich wusste sofort: Genau SO will ich Hunde fotografieren. Echt, stark, voller Charakter, mit Fokus auf die Augen – aber bitte nicht zu ernst.

Der Sprung ins kalte Wasser

Ein paar Monate später entdeckte ich zufällig (ich schreibe zufällig, obwohl ich nicht an Zufälle glaube und eher vermute, dass das immer schon MEIN Weg sein sollte), ein leeres Ladenlokal gleich um die Ecke von meiner Arbeitsstelle. 

Über Nacht entwickelte sich die waghalsige, wie auch fixe Idee: "Ich mache ein Studio für Hundefotografie auf!"

7 Monate nachdem ich meine erste Kamera gekauft hatte, war es soweit: Im August 2014 eröffnete ich mein erstes Studio für Hundefotografie in Neuwied.

Ohne Vorkenntnisse in der professionellen Fotografie, ohne Ahnung wie man ein Business führt, wagte ich diesen Schritt, weil ich nichts unversucht lassen wollte, mir diesen Traum zu erfüllen.

Das Wasser, in das ich sprang, konnte gar nicht eiskalter sein. Aber ich hatte einfach das Gefühl, dass genau das mein Weg ist.

2016 zog ich dann in mein erstes „Traum-Studio“ in Neuwied ein, in das erste Wohnzimmer von Lizbeth. 

Im Dezember 2022 hat das Schicksal dann erneut auf eine besondere Weise zugeschlagen und mich ein zweites Traum-Studio finden lassen. In einem ehemaligen Café, meinem Lieblingscafé, das 2022 seine Türen für immer schloss…

Nur 2 Minuten Fußweg von meinem Zuhause in Kruft entfernt, habe ich dort ein weiteres Wohnzimmer für mich und meine Kunden entstehen lassen, in dem ich heute fotografiere. 70 qm Altbau, mit ganz viel Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre und Wie-Zuhause-Gefühl. 

Ich LIEBE diese Räume und ich liebe es, genau dort Lieblingshunde und ihre Menschen kennenlernen und fotografieren zu dürfen.

Mehr als nur Fotos - Erinnerungen fürs Herz

Was als Nebengewerbe neben meiner Vollzeitstelle begann, ist längst zu meinem Hauptberuf geworden.

Und obwohl ich manchmal in ungläubige Gesichter blicke, wenn ich sage, dass ich „Hundefotografin“ bin, platze ich fast vor Stolz.

Denn du buchst bei mir keine Fachkraft, die Fotografie nach Lehrbuch gelernt hat.

Du buchst jemanden, der diesen Beruf gewählt hat, weil sein Herz lauter war als sein Kopf.

Jemanden, der dafür gekämpft hat, sich seinen Traum zu erfüllen – und sich von keinem Kopfschütteln aufhalten ließ.

Du buchst jemanden, der nicht Dienstleister, sondern Herzensmensch ist.

Und ja, ich weiß, es klingt kitschig – aber: Fotos sind Erinnerungen. Sie konservieren Momente, die sonst verblassen würden.

Mein Ziel ist es, dass du dir die Bilder deines Lieblingshundes auch in 20 Jahren anschaust und sagst: Genau SO war meine Bella.

Denn ich mache nicht einfach Fotos. Ich halte deinen Lieblingshund und die Liebe zu ihm für immer fest.

Und das ist für mich mehr wert als jede Million.

Emmy

Emmy war die Chefin unseres Rudels. Sie war mein erster Hund, mein Seelenhund, mein Ein und mein Alles.

Im März 2024 mussten wir die schwierigste Entscheidung unseres Lebens treffen und haben Emmy mit 15 Jahren gehen lassen. 🌈

Jeden unserer Tage haben wir mit Leben und Liebe gefüllt, von ihrem ersten Moment mit uns, bis zu ihrem letzten. ❤️

Sie hat für immer einen festen Platz in unserem Herzen, darauf würde sie auch bestehen. 😅

Hier könnt ihr Emmys Text lesen, mit dem sie sich ursprünglich auf dieser Seite vorgestellt hat:

Es hat seine guten Gründe, warum ich gleich unter Lizbeth auftauche. Naja, eigentlich sollte ich sogar an allererster Stelle stehen, denn ich bin die Chefin des Rudels.
15 Jahre lang habe ich mir diese Position mühsam aufgebaut, denn das ist gar nicht immer so einfach mit den Zweibeinern. Deren Erziehung erfordert viel Zeit und Geduld. Ja, manchmal muss ich noch immer ein oder zwei Augen zudrücken. Sie sind einfach nicht wie wir Vierbeiner, vieles, was sie tun, macht irgendwie nicht wirklich Sinn, da kann man manchmal echt ordentlich den Kopf drüber schütteln. Aber alles in allem haben sich Frauchen und Herrchen dank mir ziemlich gut entwickelt. Und ich schaue jeden Tag, dass das auch so bleibt. Mein Frauchen sagt, ich sei das Ömchen der Familie, dabei bin ich fitter als alle zusammen. Echt ein lahmer Haufen manchmal. Aber ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

Luke

Ja, Tach, keine Ahnung, warum ich mich hier nun auch noch äußern muss. Emmy hat doch schon alles gesagt. Bis auf den lahmen Haufen. Mich meint sie damit sicher nicht. Ich bin schon 13 Jahre alt, also so wie die Zweibeiner es zählen, aber fit und munter wie ein junger Hüpfer. Jaaaa, Emmy ist die Chefin. Aber das sage ich nur, weil wir unter uns sind. Draußen tue ich so, als wäre ich es. Meinen Mittelfinger-Schwanz erkennt man schon von weitem, damit jeder doof daherkommende Hund direkt Bescheid weiß. Frauchen sagt, eigentlich sei ich soooo klein mit Hut. Kann sein, muss aber ja nicht jeder wissen. Eines Tages, wenn ich groß bin und keinen Hut mehr trage, da werde ich ein Held sein. Was für einer weiß ich noch nicht. Aber super groß und super stark und super cool. Bis dahin darf Emmy das gerne weiter übernehmen. Ist für mich viel chilliger und das ist mir prinzipiell sehr recht. Ich bin hier seit ich 6 Monate alt bin, ein Spanier bin ich, was immer das heißt. Ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

Ich freue mich auf Post von dir an

Patch

Hey, da bist du ja wieder.
Wie du siehst bin ich der Dritte im Bunde. Neben Emmy, einer waschechten Rüdin und Luke, der der Obercoolste von allen ist, kam ich vor 7 Jahren in dieses Rudel, da war ich 6 Monate alt. Ich bin ein Straßenhund aus Spanien, ein halbes Jahr lang habe ich es geschafft, mich durchzuschlagen, wie, weiß kein Mensch. Ich bin überhaupt nicht selbstständig, ich mag es nicht, nur für mich zu sein. Wenn ich groß bin, dann werde ich wie Luke sein, mein Held. Bis dahin bin ich einfach Patch. Ich glaube, dass ich witzig bin, weil Frauchen oft über mich lacht. Sie sagt, ich sei wie Peter Pan, der nie erwachsen wird. Ist mir recht, wenn ich irgendwann der Captain Hook in unserer Geschichte sein kann.
Ich liebe es zusammen mit meinem Rudel den Tag zu verbringen. Egal, ob wir auf dem Sofa rumliegen, durch die Natur rennen, aus dem Fenster glotzen, Nachbars Katzen von dort aus gehörig den Marsch blasen, wenn sie es wagen, durch unser Viertel zu streifen oder zu fressen, was immer mir vorgesetzt wird. Ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

Ich freue mich auf Post von dir an

Nico

Also…. ja… eigentlich weiß ich gar nicht was ich hier jetzt sagen soll. Ich habe mein Frauchen im November 2018 zum ersten Mal gesehen, als sie mich und mein riesengroßes Rudel in Sevilla in Spanien in unserem Refugio besuchte. Sie hat dort wohl ehrenamtlich geholfen und ich habe sie meist nur an meinem Zwinger vorbei huschen sehen. Aber manchmal da blieb sie bei mir stehen. Ich erinnere mich an ihre Stimme, so quietschig, komisch, so redet sie noch heute mit mir. Mittlerweile wedelt dann sogar meine Rute. Die habe ich irgendwie nicht ganz im Griff. Naja, als sie dann wieder Zuhause war, hat sie entschieden, mich als Pflegehund aufzunehmen und mir damit zu helfen, meine Für-Immer-Familie zu finden. Im Januar 2019 kam ich dann zu ihr und ihrem Rudel. Sie war sich immer ganz sicher, mich nicht zu adoptieren. Aber ich scheine ein toller Hund zu sein, jedenfalls schwärmte sie immerzu von mir und ich merkte, dass ich ihr vertrauen kann. Nach ein paar Wochen hat mir Lizbeth dann ins Ohr geflüstert, dass ich bleiben darf, dass sie nun meine Familie sind. Ich weiß nicht ganz was das bedeutet. Aber es fühlt sich warm an, so in mir drin. Mein Frauchen meint, ich wäre ein super Beispiel dafür, dass es meist wenig Sinn macht, die tollsten Pläne zu schmieden. Man verpasst die schönsten Dinge, wenn man nicht offen für die großartigen Möglichkeiten ist, die das Leben manchmal für einen bereit hält.

Ich fühl mich sehr wohl in meiner Für-Immer-Familie, meiner ersten Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

Ich freue mich auf Post von dir an

Ori

Hey, ich bin Ori, auch wenn ich eher wie Dobby, der Hauself aussehe, der die Handvoll Hund komplett gemacht hat. Seit September 2022 bin ich Teil dieser echt verrückten Familie. Aber verrückt sein, das kann ich auch super, so passt das richtig gut mit uns. Ich liebe es zu toben und zu spielen und habe mir dafür den Held des Rudels ausgeguckt: Luke. Den alten Knotterbär habe ich recht schnell um die Pfote wickeln können. Jetzt spielt er ständig mit mir. Das ist toll! Ich sei schnell wie der Wind, sagt das Frauchen, wenn sie mich im Auslauf über die Wiese rennen sieht. So fühle ich mich dann auch, frei, wie der Wind. Das beste Gefühl der Welt… Auch, wenn auch ich wohl eher ungeplant in die Familie kam, fühlt sich alles so richtig an. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Für-Immer-Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

 

Ich freue mich auf Post von dir an

Oli

Ich glaube Oli kann schlecht für sich selbst sprechen, deswegen übernehme ich an dieser Stelle.
Oli begleitet mein Leben nun schon seit 18 Jahren, seit 2010 sind wir verheiratet. Ohne ihn und seine immerwährende Unterstützung, auch und gerade was meine Arbeit als Hundefotografin angeht, wäre es mir nicht möglich, diesen Traum zu leben. Er ist mein “Backoffice”, räumt mir Steine aus dem Weg, stärkt mir den Rücken und nimmt mir Zuhause sehr viel ab. Ich sage zu selten Danke und weiß es dennoch so sehr zu schätzen, dass er diesen Weg jeden Tag mit mir gemeinsam und unseren Lieblingshunden geht. Sie lieben vor allem ihre Streiftouren mit seinem Dogscooter mitten durch die Natur. Das ist ihre Zeit, die haben sie ganz für sich. Ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

Menü schließen