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Lizbeths Rudel

Lizbeth

Es ist gar nicht so leicht, hier die richtigen Worte zu finden. Einerseits möchte ich dir klar machen, warum gerade ich neben all den anderen tollen Hundefotografen genau die Richtige für dich und deinen Hund bin, andererseits liegt es mir nicht, mich und meine Arbeit in den Himmel zu loben. Also erzähle ich doch einfach wer ich bin und wie es dazu kam, dass ich mein Herz an die Hundefotografie verlor.
Lizbeth_Hundefotografin

Mein "richtiger" Name ist Julia.

Julia Elisabeth, wodurch sich der Name Lizbeth erschließen lässt, für den Fall, dass Patch es dir nicht schon verraten hat.

Ich bin stolze Hundemama von Emmy (ungarischer Jagdhund-Mix, 10 Jahre alt), Luke (spanischer Windhund-Mix, 7 Jahre alt), Patch (spanischer Windhund, 3 Jahre alt) und seit kurzem auch von Nico (spanischer Windhund, ca. 7 Jahre alt) und stolze Ehefrau, neee, das schreibt kein Mensch…. und Ehefrau von Oli, dem besten Herrchen, das ich und meine Hunde sich vorstellen könnten. 

Ich bin keine gelernte Fotografin, das direkt vorweg.

Ich bin gelernte Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit dem Schwerpunkt Versicherungen.

Ich habe viele Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Das klingt langweilig und trocken? Das war es. Ich machte den Job gerne und stand morgens ebenso gerne auf. Das war an sich meine einzige Anforderung an einen Beruf: gerne dorthin zu gehen. Eines Tages fragte mich eine Kollegin, ob es der Job sei, den ich bis zu meiner Rente machen wollen würde. Ich sagte sofort und entschieden: Klar… Ja… Also… Nee… Auf keinen Fall!

Ab da wusste ich, ich muss etwas anderes finden.

Da wartet noch mehr auf mich als diese Beschäftigung. Etwas, das mich ausfüllt, das ich bin, mit dem ich anderen Menschen etwas geben kann, eine Freude machen kann und vielleicht auch bisschen was von mir in der Welt herumstreuen kann. Dass ich genau das nicht suchen muss, sondern es mich ganz schnell finden würde, damit hatte ich nicht gerechnet.
Durch meine Hündin Emmy merkte ich schnell, wie sehr mein Herz für Hunde schlägt und wie sehr ich mich ihnen verbunden fühle. Als Luke dann zu uns kam und ich den lieben langen Tag nur noch damit beschäftigt war, Bilder von den beiden mit meinem Handy zu machen (ja auch auf meinem Handy findet man 3 Millionen Hunde-Schlaf-Bilder) dachte ich, es wäre doch ganz cool, auch mal professionellere Bilder aufzunehmen und kaufte mir im Januar 2014 meine erste Spiegelreflexkamera.

Ab da hat mich die Hundefotografie gepackt und mich nicht mehr losgelassen.

Ein paar Monate später entdeckte ich zufällig (ich schreibe zufällig, obwohl ich nicht an Zufälle glaube und eher vermute, dass das Schicksal hier mitgespielt hat), ein leeres Ladenlokal gleich um die Ecke von meiner Arbeitsstelle. 

Über Nacht entwickelte sich die waghalsige wie auch fixe Idee, ein Studio für Hundefotografie zu eröffnen.

7 Monate nachdem ich meine erste Kamera gekauft hatte, war es soweit: Im August 2014 eröffnete ich mein erstes Studio für Hundefotografie in Neuwied. Ohne vorzeigbare Vorkenntnisse in der professionellen Fotografie, ohne Ahnung wie man ein Business führt, wagte ich diesen Schritt, weil ich nichts unversucht lassen wollte, mir diesen Traum zu erfüllen.

Was erst neben meiner Vollzeitstelle lief, ist mittlerweile zu meinem Hauptberuf geworden.

“Von Hauptberuf Hundefotografin”, ich könnte kaum etwas mit mehr Stolz sagen. Du buchst also keine gelernte Fachkraft, die das ganze über Jahre hinweg streng nach Vorschrift und Vorgaben gelernt hat. Du buchst jemanden, der diesen Beruf gewählt hat, weil sein Herz aus voller Kraft dafür schlug und noch immer schlägt. Du buchst jemanden, der sich nicht als Dienstleister sieht und die Hundefotografie nicht als Handwerk. Du buchst jemanden, der einfach dem nachgeht, was ihm ins Herz gelegt wurde: den Umgang mit Hunden und ihren Familien.

Die Fotografie bietet für mich nicht nur die Möglichkeit, einen Moment festzuhalten. Durch sie entstehen Erinnerungen, sie konservieren sie und lassen sie wieder hervorrufen, wann immer man sich die Bilder wieder anschaut.
Ich mache also nicht nur Fotos, sondern schaffe Erinnerungen an deinen Seelenhund und an einen besonderen Moment mit ihm und halte es für immer für dich fest.

Euch dabei begleiten zu dürfen, ist für mich kein Job, sondern eine Herzenssache.

Ich liebe die Hundefotografie und ich lebe für sie. Sie selbst pustet mir jeden Tag Unmengen an Konfetti in mein Herz und dieses Konfetti möchte ich durch meine Shootings an euch zurückgeben.

Emmy

Es hat seine guten Gründe, warum ich gleich unter Lizbeth auftauche. Naja, eigentlich sollte ich sogar an allererster Stelle stehen, denn ich bin die Chefin des Rudels.
10 Jahre lang habe ich mir diese Position mühsam aufgebaut, denn das ist gar nicht immer so einfach mit den Zweibeinern. Deren Erziehung erfordert viel Zeit und Geduld. Ja, manchmal muss ich noch immer ein oder zwei Augen zudrücken. Sie sind einfach nicht wie wir Vierbeiner, vieles, was sie tun, macht irgendwie nicht wirklich Sinn, da kann man manchmal echt ordentlich den Kopf drüber schütteln. Aber alles in allem haben sich Frauchen und Herrchen dank mir ziemlich gut entwickelt. Und ich schaue jeden Tag, dass das auch so bleibt. Mein Frauchen sagt, ich sei das Ömchen der Familie, dabei bin ich fitter als alle zusammen. Echt ein lahmer Haufen manchmal. Aber ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.



Ich freue mich auf Post von dir an

Luke

Ja, Tach, keine Ahnung, warum ich mich hier nun auch noch äußern muss. Emmy hat doch schon alles gesagt. Bis auf den lahmen Haufen. Mich meint sie damit sicher nicht. Ich bin schon 7 Jahre alt, also so wie die Zweibeiner es zählen, aber fit und munter wie ein junger Hüpfer. Na auf jeden Fall, jaaaa, Emmy ist die Chefin. Aber das sage ich nur, weil wir unter uns sind. Draußen tue ich so, als wäre ich es. Meinen Mittelfinger-Schwanz erkennt man schon von weitem, damit jeder doof daherkommende Hund direkt Bescheid weiß. Frauchen sagt, eigentlich sei ich soooo klein mit Hut. Kann sein, muss aber ja nicht jeder wissen. Eines Tages, wenn ich groß bin und keinen Hut mehr trage, da werde ich ein Held sein. Was für einer weiß ich noch nicht. Aber super groß und super stark und super cool. Bis dahin darf Emmy das gerne weiter übernehmen. Ist für mich viel chilliger und das ist mir prinzipiell sehr recht. Ich bin hier seit ich 6 Monate alt bin, ein Spanier bin ich, was immer das heißt. Ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

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Patch

Hey, da bist du ja. Wie du siehst bin ich der Dritte im Bunde. Neben Emmy, einer waschechten Rüdin und Luke, der der Obercoolste von allen ist, kam ich vor über 2 Jahren in dieses Rudel, da war ich 6 Monate alt. Ich bin ein Straßenhund aus Spanien, ein halbes Jahr lang habe ich es geschafft, mich durchzuschlagen, wie weiß kein Mensch. Ich bin überhaupt nicht selbstständig, ich mag es nicht, nur für mich zu sein. Wenn ich groß bin, dann werde ich wie Luke sein, mein Held. Bis dahin bin ich einfach Patch. Ich glaube, dass ich witzig bin, weil Frauchen oft über mich lacht. Sie sagt, ich sei wie Peter Pan, der nie erwachsen wird. Ist mir recht, wenn ich irgendwann der Captain Hook in unserer Geschichte sein kann. Ich liebe es zusammen mit meinem Rudel den Tag zu verbringen. Egal, ob wir auf dem Sofa rumliegen, durch die Natur rennen, aus dem Fenster glotzen, Nachbars Katzen von dort aus gehörig den Marsch blasen, wenn sie es wagen, durch unser Viertel zu streifen oder zu fressen, was immer mir vorgesetzt wird. Ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.

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Nico

Also…. ja… eigentlich weiß ich gar nicht was ich hier jetzt sagen soll. Ich bin nämlich ganz neu Teil von Lizbeths Rudel. Ich habe mein Frauchen letztes Jahr im November zum ersten Mal gesehen, als sie mich und mein riesengroßes Rudel in Sevilla in Spanien in unserem Refugio besuchte. Sie hat dort wohl ehrenamtlich geholfen und ich habe sie meist nur an meinem Zwinger vorbei huschen sehen. Aber manchmal da blieb sie bei mir stehen. Ich erinnere mich an ihre Stimme, so quietschig, komisch, so redet sie noch heute mit mir. Mittlerweile wedelt dann sogar meine Rute. Die habe ich irgendwie nicht ganz im Griff. Naja, als sie dann wieder Zuhause war, hat sie entschieden, mich als Pflegehund aufzunehmen und mir damit zu helfen, meine Für-Immer-Familie zu finden. Im Januar kam ich dann zu ihr und ihrem Rudel. Sie war sich immer ganz sicher, mich nicht zu adoptieren. Aber ich scheine ein toller Hund zu sein, jedenfalls schwärmte sie immerzu von mir und ich merkte, dass ich ihr vertrauen kann. Emmy, Luke, Patch und auch der große Zweibeiner, Oli heißt er glaube ich, sind auch ziemlich cool. Ich mag sie alle sehr gerne. Vor ein paar Tagen hat mir Lizbeth ins Ohr geflüstert, dass ich bleiben darf, dass sie nun meine Familie sind. Ich weiß noch nicht ganz was das bedeutet. Aber es fühlt sich warm an, so in mir drin. Mein Frauchen meint, ich wäre ein super Beispiel dafür, dass es meist wenig Sinn macht, die tollsten Pläne zu schmieden. Man verpasst die tollsten Dinge, wenn man nicht offen für die großartigen Möglichkeiten ist, die das Leben manchmal für einen bereit hält.

Ich fühl mich sehr wohl in meiner Für-Immer-Familie, meiner ersten Familie. So wie sie ist. Ich weiß, sie wird mein Leben sein.

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Oli

Ich glaube Oli kann schlecht für sich selbst sprechen, deswegen übernehme ich an dieser Stelle.
Oli begleitet mein Leben nun schon seit 11 Jahren, seit 2010 sind wir verheiratet. Ohne ihn und seine immerwährende Unterstützung, auch und gerade was Lizbeth Hundefotografie angeht, wäre es mir nicht möglich, diesen Traum zu leben. Er ist mein “Backoffice”, räumt mir Steine aus dem Weg, stärkt mir den Rücken und nimmt mir Zuhause sehr viel ab. Ich sage zu selten Danke und weiß es dennoch so sehr zu schätzen, dass er diesen Weg jeden Tag mit mir gemeinsam und unseren Hunden geht. Sie lieben vor allem ihre Streiftouren mit seinem Dogscooter mitten durch die Natur. Das ist ihre Zeit, die haben sie ganz für sich. Ich liebe meine Familie. So wie sie ist. Mein Rudel ist mein Leben.
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