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Mein Regenbogenshooting mit Blomma đŸ©·

Als Blomma vor einigen Monaten im Tierheim Koblenz abgegeben wurde, war schnell klar, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie konnte nicht richtig laufen, hatte Störungen in ihrem Gangbild vorne, wie auch hinten.
Einige Untersuchungen spÀter war klar: Blomma ist unheilbar krank, und das mit nicht mal 1,5 Jahren.
An ihrer HalswirbelsĂ€ule sitzt ein bösartiger Tumor, der dafĂŒr sorgen wird, dass ihre Lebenszeit viel kĂŒrzer sein wird, als die vieler anderer Hunde.
Das sind die knallharten Fakten.
Was denkt man, wenn man das liest, was habe ich gedacht, als ich das gelesen habe? Ach man, die arme
 Man fĂŒhlt Traurigkeit, empfindet es als ungerecht.

Viele hat das Schicksal von Blomma tief und bis ins Herz bewegt. Viele haben mitgefiebert bei den Untersuchungen, mitgehofft, mitgebangt, gebetet, Kerzen entzĂŒndet, sie in ihre Gedanken eingeschlossen. Viele waren ganz nah bei ihr die letzten Monate, obwohl sie zum großen Teil viele, viele Kilometer voneinander trennen, sich nie persönlich kennengelernt haben und es vermutlich auch nie tun. Viele sind ihr noch immer ganz nah, nehmen noch immer Anteil, haben Blomma noch immer tief in ihr Herz geschlossen. Immer schwingt dabei der Gedanke mit
 die arme
 die arme Blomma.

Und was macht Blomma? Sie stĂŒrmt genau so durchs Leben, wie sie in mein Studio gestĂŒrmt ist:
voller Lebensfreude, Spaß und guter Laune, neugierig auf die Welt und was sie ihr noch zu bieten hat, was sie dort noch alles entdecken kann. Sie kann die Abenteuer, die das Leben noch fĂŒr die bereit hĂ€lt, kaum erwarten.
Sie ist das blĂŒhende Leben. Von „arm“ keine Spur, keine einzige Spur.
Vielleicht spĂŒrt sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt, vermutlich spĂŒrt sie das.
Vielleicht wĂ€re ihr sogar bewusst, dass ihre Zeit sehr begrenzt ist, ihre Sanduhr nur etwas gefĂŒllt ist und der Sand dennoch unaufhaltsam hindurch rinnt. Vielleicht wĂ€re ihr das bewusst, wenn sie sich damit beschĂ€ftigen wĂŒrde. Aber das tut sie nicht.
Sie lebt. Heute lebt sie. Es geht ihr gut. Heute geht es ihr gut. Was morgen ist? Das interessiert sie nicht! Wie viele Tage, Wochen oder Monate ihr noch bleiben, ist ihr völlig egal.
Was zÀhlt ist heute, was zÀhlt ist jetzt.
Sie ist glĂŒcklich, unbeschwert, sorgenfrei, weil sie es schafft im Hier und Jetzt zu leben.
Weil nichts anderes fĂŒr sie zĂ€hlt. Und sie hat recht! Nichts anderes sollte zĂ€hlen.

Es gibt da einen Spruch:
Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben (Cicely Saunders).
DafĂŒr sorgt ihre Familie, bei der sie einen Hospizplatz gefunden hat und bei der sie bleiben kann, so lange sie eben auf unserer Welt lebt. Sie haben eine Bucketlist erstellt (eine Löffelliste), mit ganz vielen tollen Sachen, die sie mit Blomma noch machen möchten.
Sie fĂŒllen ihre Tage gerade mit ganz viel Leben.
Und Blomma hat so große Lust darauf. Sie liebt das Leben, sie liebt ihr Leben. Das spĂŒrt man sofort, wenn man bei ihr ist.

Ein Punkt auf dieser Liste war ein Regenbogenshooting.

Ich bin dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte, Dank einer meiner Kundinnen Jana, die die Idee hatte, Blomma dieses Shooting zu schenken.
Ich bin dankbar fĂŒr Hunde, wie Blomma. Die mir wieder ganz deutlich zeigen, was im Leben wirklich zĂ€hlt.
Dankbar darĂŒber zu sehen, wie viele gutherzige Menschen es auf dieser Welt gibt, die Anteil an dem Leben eines Hundes nehmen und ihn tief in ihre Herzen schließen, den sie nur von Bildern und Texten kennen. Dankbar, dass sie es diesem Hund ermöglichen möchten, dass er die Dinge von der Bucketlist erleben darf. Dass er in wenigen Wochen und Monaten das erleben darf, wofĂŒr anderen Hunden viele Jahre Zeit bleibt.

Ein Leben muss nicht lang sein, damit es schön ist.
Ein Leben muss nicht arm sein, nur weil es kurz ist.
Solange jeder Tag, jeder Moment mit Liebe und Leben gefĂŒllt wird.
Und das hat Blomma nun.
Jeder ihrer Tage wird mit ganz viel Liebe und Leben gefĂŒllt.
Und das ist alles, was fĂŒr sie zĂ€hlt.
Nichts anderes sollte zÀhlen.

Danke Blomma, Danke Jana, Danke Sabrina, Danke Svenja ❀

Das Bild, das ich euch hier von ihr zeige, zeigt sie fĂŒr mich als das blĂŒhende Leben, als das ich sie kennenlernen durfte.

Blomma đŸ©·

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